| 2. Ursprung des Lebens |
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| Das Weltbild des Materialismus und somit auch die Evolutionstheorie geht von einer unbewiesenen Annahme aus, nämlich: "Am Anfang war die Materie, denn es gibt nichts anderes als Materie." Die Tatsache, daß die Welt heute voller Leben ist, muß deshalb mit einer "Entstehung von Leben aus anorganischer Materie" erklärt werden. Das bedeutet: Nach dem hypothetischen Urknall bildete sich aus der Urmaterie eine Unmenge von Galaxienwirbeln, in denen aus den Ursonnen über Materiewirbel die Planeten entstanden. Einer dieser Planeten ist die Erde, die anfänglich nur aus glühender Materie bestand. Als diese sich abkühlte, entstand durch Regen ein Lavaschlamm, der sich in die Urmeere erweiterte. In diesem Urmeer sollen nun durch zufällige anorganisch-chemische Reaktionen erste organische Verbindungen entstanden sein, und diese ersten Verbindungen hätten dann die ersten lebenden Einzeller hervorgebracht.
Als Beweis hierfür werden Laborexperimente angeführt (ausgehend von den Miller-Urey-Experimenten 1953), mit denen es möglich ist, aus anorganischen Verbindungen durch elektrische Einwirkung organische Verbindungen entstehen zu lassen, insbesondere Aminosäuren, die die Grundbausteine von Proteinen sind. Als die Ergebnisse der Miller-Urey-Experimente veröffentlicht wurden, hieß es, man habe die Bausteine des Lebens künstlich herstellen können. Das jedoch ist ein Bluff, denn Aminosäuren sind nicht die Bausteine des Lebens, sondern bloß die Bausteine eines Grundelements der organischen Materie. Organische Materie - und erst recht eine lebende Zelle - besteht aus viel mehr als nur aus Aminosäuren. Im "besten" Fall würde aus einem solchen materiellen Vorgang eine tote Zelle entstehen, aber keine lebendige! Die Annahme, daß aus zufälligen Atomverbindungen in der "Ursuppe" lebende Einzeller entstanden seien, ist also ein materialistischer Glaube. Dieser Glaube jedoch hat nicht einmal eine theoretische Grundlage, denn mit statistischen Wahrscheinlichkeitsberechnungen ist längst bewiesen worden, daß das zufällige Entstehen einer komplexen organischen Verbindung aus anorganischer Materie unmöglich ist - wobei betont werden muß, daß eine organische Verbindung noch lange kein lebendiger Organismus ist. Der Materialismus postuliert die Gleichung: organischer Körper = Lebewesen. Wenn ein lebender Körper tatsächlich nur eine (quanten)mechanische materielle Struktur wäre, müßten die Wissenschaftler imstande sein, im Labor z.B. ein Samenkorn herzustellen. Die chemischen Bestandteile eines Samenkorns sind längst bekannt. Also müßte es möglich sein, diese Bestandteile künstlich so zusammenzufügen, daß ein keimfähiges Samenkorn entsteht. Oder noch einfacher: Wir halbieren einen Apfel und bitten die gesamte wissenschaftliche Elite der Welt, diese zwei Hälften wieder zusammenzusetzen. Das müßte nämlich möglich sein, wenn ein organischer Körper nur das Ergebnis mechanischer Materiefunktionen wäre. Die Annahme, lebende Organismen seien aus Materie entstanden, ist also ein unbewiesener (und absurder) Glaube. |
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