7. Makroevolution durch zufällige Genmutation?
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In heutigen Biologie-Lehrbüchern, die praktisch allesamt dem Darwinismus und somit dem Weltbild des Materialismus verpflichtet sind, findet man nirgendwo einen Hinweis auf den Unterschied zwischen Makroevolution und Mikroevolution. Auf der Ebene der Mikroevolution ist es durchaus möglich, daß über Mutation und natürliche Selektion oder durch Zuchtauswahl neue Rassen entstehen. Aber dies ist keine Makroevolution, denn egal wie die jeweiligen "Darwin-Finken" aussehen: Fink bleibt Fink, Vogel bleibt Vogel. Und in der großen Vielfalt von Hundrassen handelt es sich bei allen Tieren immer um Hunde. Egal wie intensiv man Hunde oder Fische züchtet: Man bekommt nie etwas anderes als Hunde und nie etwas anderes als Fische!

Aber in der Evolutionstheorie wird schlichtweg behauptet, irgendwann entstehe aus einem Fisch ein Amphibium! Und aus einem Amphibium ein Reptil, usw.

Erinnern wir uns noch einmal an die Schwierigkeit, auf der Ebene der Mikroevolution Rassenmerkmale heranzuzüchten. Ohne gezielte und geführte Zuchtwahl würde dieses Rassenmerkmal wieder verschwinden. Man stelle sich dieses Dilemma nun auf der Ebene der Makroevolution vor! Irgendwo schlüpft ein Reptil aus, das einen Genfehler hat, der z.B. dazu führt, daß gewisse Schuppenpartien federähnlich umgeformt wurden (es heißt ja, Vögel seien aus den Reptilien entstanden und die Federn seien durch viele Mutationen aus den Reptilschuppen entstanden). Dieses eine Exemplar würde wahrscheinlich schnell ausgegrenzt, wenn nicht sogar getötet. Selbst wenn das neue Merkmal nicht einen Nachteil bedeuten würde, wenn das Unikat also einen Paarungspartner finden würde, ginge der zufällig entstandene "nicht negative" Genfehler wieder verloren. Denn der Partner des Unikats hat dieses Merkmal nicht, und die aus dieser Verbindung hervorgehende Nachkommenschaft kann sich ebenfalls nur mit Artgenossen paaren, die es nicht haben. Damit ein Merkmal nicht untergeht, ist sogar auf der Ebene der Mikroevolution eine gezielte Zuchtfolge erforderlich - ganz zu schweigen also von angeblichen Veränderungen auf der Ebene der Makroevolution.

Die Annahme, daß Veränderungen auf der Ebene der Makroevolution durch zufällige genetische Veränderungen entstanden seien, ist ebenfalls ein unbewiesener Glaube mit einer ausgeprägt komischen Komponente, wenn man sich diese postulierten Entwicklungsschritte und Zwischenformen einmal konkret vorzustellen versucht.

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